Above and Below

18. Januar 2018, 20:15 Uhr

The Woman in the Septic Tank

1. Februar 2018, 20:15 Uhr

Thr other side of hope

15. Februar 2018, 20:15 Uhr

Neruda

1. März 2018, 20:15 Uhr

A Dragon Arrives!

15. März 2018, 20:15 Uhr

Trash Detective

5. April 2018, 20:15 Uhr

Die Frau mit den 5 Elefanten

19. April 2018, 20:15 Uhr

Ed Wood

3. Mai 2018, 20:15 Uhr

Un homme qui crie

17. Mai 2018, 20:15 Uhr

Milhemet 90 Hadako

7. Juni 2018, 20:15 Uhr

Le Havre

21. Juni2018, 20:15 Uhr

Only Lovers Left Alive

5. Juli 2018, 20:15 Uhr

Above and Below The Woman in the Septic Tank Thr other side of hope Neruda A Dragon Arrives! Trash Detective Die Frau mit den 5 Elefanten Ed Wood Un homme qui crie Milhemet 90 Hadako Le Havre Only Lovers Left Alive

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Neruda

1. März 2018, 20:15 Uhr

Regie: Pablo Narrain, Chile 2016, 107 Min.

Nach heftiger Kritik am chilenischen Präsidenten muss der kommunistische Senator und berühmte Schriftsteller Pablo Neruda 1948 in den Untergrund gehen, da ihn der ehrgeizige Polizeiermittler Óscar Peluchonneau verhaften soll.
Regisseur Pablo Larraín greift reale Ereignisse auf und bettet sie in einen fiktionalen Plot mit Film-Noir-Elementen. Ironisch, provokativ und mit Esprit wird so ein faszinierendes Pablo-Neruda-Universum rekonstruiert. Dem Film gelingt es, nicht nur ein vielschichtiges Charakterbild des Titelhelden zu entwerfen, sondern auch dem poetischen Schaffen Nerudas Rechnung zu tragen.

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A Dragon Arrives!

15. März 2018, 20:15 Uhr

Regie: Mani Haghighi Iran 2016, 108 Min.

Detektiv Hafizi wird beauftragt, den Suizid eines Exilierten auf einer Insel im Persischen Golf zu klären. Der Schauspieler und Regisseur Mani Haghighi schickt ihn los und lädt uns ein in eine Welt der Rätsel, die er genüsslich in Szene setzt und mit dokumentarischen Aufnahmen und Gesprächen noch irrer werden lässt. Eine fantastisch-surreale Parabel auf den Iran.
In seinem neuen Film entwirft Mani Haghighi eine absurd-groteske Versuchsanordnung. Spielerisch stellt er mysteriöse Ereignisse nach, die um eine wahre Begebenheit kreisen – und zugleich ihre eigene Wahrheit imaginieren. Ein Sehgenuss von einer berauschenden Rätselhaftigkeit: Was ist wahr auf Erden und warum?

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Trash Detective

5. April 2018, 20:15 Uhr

Regie: Maximilian Buck D 2016, 106 Min.

In dem schwäbischen Dorf Matringen kennt jeder den Schrottbastler, Außenseiter und Trinker Uwe, aber keiner glaubt dem Schwätzer ein Wort, auch nicht, als Uwe davon überzeugt ist, einen Mord an der örtlichen Schönheitskönigin Susi Berger beobachtet zu haben. In seiner Ahnung alleingelassen, nimmt Uwe die Ermittlungen auf eigene Faust auf und dringt immer tiefer in die dunklen Wahrheiten ein, die unter der Kleinstadtidylle Matringens vergraben liegen.
Ein Film auf den Spuren von großen Vorbildern wie „Fargo“ oder den Wolf-Haas-Verfilmungen mit Josef Hader. Trash Detective ist ein skurriler Schwabenkrimi mit Kultpotenzial.

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Die Frau mit den 5 Elefanten

19. April 2018, 20:15 Uhr

Regie: Vadim Jedreyko, D 2010, 93 Min.

Swetlana Geier galt als die grösste Übersetzerin russischer Literatur ins Deutsche. Ihr Lebenswerk: die Neuübersetzung der fünf grossen Romane von Dostojewskij, der sogenannten fünf Elefanten. Ihre Arbeit ist von grossem sinnlichen Sprachverständnis und kompromissloser Achtung den Autoren gegenüber geprägt. Ihr Leben wurde von Europas wechselvoller Geschichte überschattet. Mit dem Schweizer Regisseur Vadim Jendreyko reist die 85-jährige Frau zum ersten Mal an die Orte ihrer Kindheit in der Ukraine zurück. Der Film verwebt Swetlana Geiers Lebensgeschichte mit ihrem literarischen Schaffen und spürt dem Geheimnis dieser unermüdliche tätigen Frau nach. Er erzählt von grossem Leid, stillen Helfern und unverhofften Chancen – und einer alles überstrahlenden Liebe für die Sprache.

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Ed Wood

3. Mai 2018, 20:15 Uhr

Regie: Tim Burton, USA 1994, 127 Min.

Ein verspielter und höchst animierender Film über Ed Wood, den «schlechtesten Regisseur aller Zeiten», in seiner produktivsten Zeit zwischen 1953 und 1956. Ausgehend von der Freundschaft mit dem drogensüchtigen Dracula-Darsteller Bela Lugosi, wird die skurrile Arbeit Ed Woods geschildert, der, umgeben von einer bizarren Crew, in den Hinterhöfen Hollywoods seine Spleens und absurden Ideen praktisch ohne Produktionsmittel auf Zelluloid zu bannen versucht. Tim Burtons witzige und ebenso respektvolle Annäherung an die Persönlichkeit des zwischen Verzweiflung und Euphorie hin- und hergerissenen Filmemachers, Alkoholikers und Travestie-Liebhabers ist eine aussergewöhnliche Tragikomödie über die queren Praktiken im Filmgeschäft und das Scheitern eines Aussenseiters.

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Un homme qui crie

17. Mai 2018, 20:15 Uhr

Regie: Mahamat-Saleh Haroun, Tschad 2010, 92 Min.

Adam ist ein schöner Mann. Früher war er Schwimm-Champion, und alle kannten ihn. Nun arbeitet er als Bademeister in einem Luxus-Hotel von Tschads Hauptstadt N’Djamena. Bis er versetzt wird und sein Gefühl von Würde verliert. Adams Sohn Abdel wird von der Armee zwangsrekrutiert. In beeindruckenden Bildern und bewegenden Stimmungen erzählt Mahamat-Saleh Haroun, wie der Vater aufbricht, den verratenen Sohn zu retten.
„Un homme qui crie - Ein Mann, der schreit“ ist grosses Kino aus dem von jahrzehntelangen Bürgerkriegen geschüttelten Tschad mitten im Herzen Afrikas - eine Innensicht auf einen Mann und sein Land.

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Milhemet 90 Hadako

7. Juni 2018, 20:15 Uhr

Regie: Eyal Halfon,  Isr / D 2016, 85 Min.

Der israelische Premierminister und der Präsident der palästinensischen Autonomiebehörde haben sich dazu entschlossen, den Nahostkonflikt im Schnellverfahren zu beenden. Eine letzte Schlacht von 90 Minuten, ausgetragen auf dem grünen Rasen, soll die Entscheidung bringen, wer bleiben darf. Nach dem Fußballländerspiel Israel gegen Palästina hat die Nation, deren Team unterlegen ist, umgehend auch im übertragenen Sinne das Feld, nämlich das umkämpfte Gebiet, zu räumen.
Die Idee, dass ein Fußballspiel über den Nahost-Konflikt entscheiden könnte, ist so absurd wie charmant. Was der israelische Filmemacher Eyal Halfon daraus zaubert, ist eine ebenso intelligente wie mitreißende Komödie, in der ein ganzes Feuerwerk skurriler Einfälle abgebrannt wird.

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Le Havre

21. Juni2018, 20:15 Uhr

Regie: Aki Kaurismäki, Fi / Fr/ D 2011, 93 Min.

Marcel Marx, früher Autor und wohlbekannter Bohemien, hat sich nach Le Havre zurückgezogen. Hier lebt er zufrieden mit seiner Frau Arletty und geht der ehrenwerten, aber wenig einträglichen Tätigkeit eines Schuhputzers nach. Da kreuzt das Schicksal seinen Weg in Gestalt eines afrikanischen Flüchtlingsjungen. Obwohl seine Frau erkrankt ist, stellt sich Marcel mit Hilfe von Bewohnern seines Quartiers gegen die Obrigkeit des Staates, die den Jungen fieberhaft sucht. Es ist Zeit für Marcel, seine Schuhe zu polieren und die Zähne zu zeigen...
Jubel am Festival von Cannes: Der Finne Aki Kaurismäki hat eine seiner besten Komödien überhaupt realisiert.

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Only Lovers Left Alive

5. Juli 2018, 20:15 Uhr

Regie: Jim Jarmush, USA 2013, 123 Min.

Vampire bei Jim Jarmusch, das sind keine lüsternen Monster, sondern empfindsame Wesen, hochintelligente Schöngeister, klassische Bohemiens, bewandert in Kunst, Literatur und Wissenschaft.
Adam und Eva sind Liebende durch die Jahrhunderte. Sie haben mit Lord Byron Schach gespielt, Schubert ein Adagio abgetreten und schlürfen erlesene Blutkonserven aus feinstem Kristall – denn Blutsaugen «ist so 15. Jahrhundert!»
«Only Lovers Left Alive» ist mal entspannt lakonisch, mal von absurder Komik und immer überraschend: So cool-lässige Untote wie Eva und Adam hat man im Kino bislang nicht gesehen.

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