Three Billboards outside Ebbing, Missouri

6. September 2018, 20:15 Uhr

Hunt For The Wilderpeople

20. September 2018, 20:15 Uhr

Das System Milch

4. Oktober 2018, 20:15 Uhr

This Must be the Place

18. Oktober 2018, 20:15 Uhr

Memories of Matzuko

1. November 2018, 20:15 Uhr

I Am Not Your Negro

15. November 2018, 20:15 Uhr

Aaltra

6. Dezember 2018, 20:15 Uhr

8 1/2 Women

20. Dezember 2018, 20:15 Uhr

Quadrophenia

3. Januar 2019, 20:15 Uhr

Visages Villages

17. Januar 2019, 20:15 Uhr

Three Billboards outside Ebbing, Missouri Hunt For The Wilderpeople Das System Milch This Must be the Place Memories of Matzuko I Am Not Your Negro Aaltra 8 1/2 Women Quadrophenia Visages Villages

I Am Not Your Negro

15. November 2018, 20:15 Uhr

Regie: Raoul Peck, USA 2016, 93 Min.

Als der US-Schriftsteller James Baldwin im Dezember 1987 starb, hinterliess er ein 30-seitiges Manuskript mit dem Titel «Remember This House». Es sollte eine persönliche Auseinandersetzung mit den Biografien dreier enger Freunden werden, die alle ermordet wurden: Martin Luther King, Malcolm X und Medgar Evers. Die persönlichen Erinnerungen an die drei grossen Bürgerrechtler verknüpft Baldwin mit einer Reflektion der eigenen, schmerzhaften Lebenserfahrung als Afroamerikaner in den USA. Regisseur Raoul Peck schreibt in seinem mit dem französischen Filmpreis César prämierten Film «I Am Not Your Negro» Baldwins furioses Fragment im Geiste des Autors filmisch fort und erzählt die jüngere US-Geschichte aus einer bis heute unterdrückten Perspektive neu.

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Memories of Matzuko

1. November 2018, 20:15 Uhr

Regie: Tetsuya Nakashima, Japan 2006, 130 Min.

Shou lebt eigentlich nur in den Tag hinein und interessiert sich wenig für seine Mitmenschen. Dies ändert sich, als ihn sein Vater bittet, sich um die Beerdigung und Hinterlassenschaft seiner verstorbenen Tante Matsuko zu kümmern, die ermordet wurde. Durch seinen Auftrag beginnt Shou über das Leben seiner Tante nachzuforschen. Bei seiner Recherche offenbart sich ihm das turbulente, wenn auch tragische Dasein Matsukos, die ein wirklich interessantes und schillerndes Leben hatte. Die Tragikkomödie ist ein bitterböses Märchen in traumhaft farbigem Gewand und bringt dabei gleichzeitig den Zuschauer auch noch zum Lachen. Sie nimmt uns auf eine Achterbahnfahrt der Gefühle mit und erzählt uns die epische Geschichte der tragischen Heldin in märchenhaften Bildern, die ihresgleichen suchen.

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This Must be the Place

18. Oktober 2018, 20:15 Uhr

Regie: Paolo Sorrentino, I / F / Irl 2011, 118 Min.

In den 1980ern war Cheyenne ein Rockstar, doch nun fristet er ein zurückgezogenes und tristes Leben in Dublin. Sein sozialer Umgang beschränkt sich auf seine Frau Jane und das ortsansässige Gothic-Girl Mary. Nach dem Tod seines jüdischen Vaters reist er zu dessen Beerdigung in die USA und erfährt, dass dieser sein Leben darauf verwendet hat, seinen einstigen Schinder im Konzentrationslager Ausschwitz, Alois Lange, ausfindig zu machen. Cheyenne beschließt, das Lebenswerk seines Vaters zu vollenden und in einer Odyssee durch die USA den mittlerweile vergreisten Lange zu finden. Sorrentino hat die poetisch-fantasievolle Tragikomödie «This Must Be the Place» mit skurrilen Figuren und absurden, irrwitzigen Szenen gespickt. Einfallsreich plädiert er für eine Vielfalt von Lebensarten.

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Das System Milch

4. Oktober 2018, 20:15 Uhr

Regie: Andreas Pichler, I/D 2017, 90 Min.

Grimme-Preisträger Andreas Pichler widmet sich in seinem neuen Film dem bis heute romantisch verklärten Bild der idyllischen Milchviehwirtschaft, von dem in Wahrheit nicht mehr viel übrig ist: Milch ist Big Business.
Hinter dem Lebensmittel verbirgt sich ein milliardenschweres Industriegeflecht. Der Dokumentarfilm «Das System Milch» ist eine cineastische Reise über mehrere Kontinente. Andreas Pichler reist dazu nach Dänemark, Deutschland, Italien, nach China und Afrika. Er zeigt die globalen Zusammenhänge auf und fragt auch: «Gibt es wirklich keine Alternative zu immer grösser und immer globaler?»

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Hunt For The Wilderpeople

20. September 2018, 20:15 Uhr

Regie: Taika Waititi, Neuseeland 2016, 101 Min.

Der dicke Ricky ist ein Problemkind mit hohem Verschleiß an Pflegefamilien. Die grummeligen Hinterwäldler Bella und Uncle Hec sind seine letzte Chance, die drohende Erziehungsanstalt zu verhindern. Doch kaum hat sich der dreizehnjährige Pechvogel eingelebt, kommt es zu einem unerwarteten Schicksalsschlag. Eine Katastrophe, die Ricky und Uncle Hec bald durch den tiefsten neuseeländischen Busch stapfen lässt, ständig auf der Flucht vor durchgeknallten Kopfgeldjägern, machtbesessenen Sozialarbeiterinnen und gereizten Wildschweinen. Aus einem harmlosen Trip wird plötzlich eine der größten Hetzjagden des Landes. Und unter den Augen von Medien und Sympathisanten steigt das ungleiche Duo zu Volkshelden auf. Doch die Schlinge zieht sich immer enger um die beiden zusammen.

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Three Billboards outside Ebbing, Missouri

6. September 2018, 20:15 Uhr

Regie: Martin McDonagh USA 2017, 115 Min.

Mildred Hayes’ Geduld hat ein Ende. Sieben Monate nachdem ihre Tochter ermordet wurde, ist die Polizei noch immer keinen Schritt weiter. So entscheidet sich die eigenwillige Aussenseiterin, drei riesige Plakatwände zu mieten, um den Polizeichef William Willoughby mit einer deutlichen Nachricht öffentlich blosszustellen und endlich zum Handeln zu zwingen.
Tiefer Schmerz und lakonisch-trockener Humor, unerwartete Wendungen und ein organischer Handlungsfluss, Figuren, die sich wandeln und dennoch immer sie selbst bleiben – alle diese Kontraste bringt der Regisseur Martin McDonagh mehr als überzeugend unter einen Hut und verbindet sie mit der Unterstützung seiner herausragenden Schauspieler zu einem intensiven Kinoerlebnis.

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Only Lovers Left Alive

5. Juli 2018, 20:15 Uhr

Regie: Jim Jarmush, USA 2013, 123 Min.

Vampire bei Jim Jarmusch, das sind keine lüsternen Monster, sondern empfindsame Wesen, hochintelligente Schöngeister, klassische Bohemiens, bewandert in Kunst, Literatur und Wissenschaft.
Adam und Eva sind Liebende durch die Jahrhunderte. Sie haben mit Lord Byron Schach gespielt, Schubert ein Adagio abgetreten und schlürfen erlesene Blutkonserven aus feinstem Kristall – denn Blutsaugen «ist so 15. Jahrhundert!»
«Only Lovers Left Alive» ist mal entspannt lakonisch, mal von absurder Komik und immer überraschend: So cool-lässige Untote wie Eva und Adam hat man im Kino bislang nicht gesehen.

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Le Havre

21. Juni2018, 20:15 Uhr

Regie: Aki Kaurismäki, Fi / Fr/ D 2011, 93 Min.

Marcel Marx, früher Autor und wohlbekannter Bohemien, hat sich nach Le Havre zurückgezogen. Hier lebt er zufrieden mit seiner Frau Arletty und geht der ehrenwerten, aber wenig einträglichen Tätigkeit eines Schuhputzers nach. Da kreuzt das Schicksal seinen Weg in Gestalt eines afrikanischen Flüchtlingsjungen. Obwohl seine Frau erkrankt ist, stellt sich Marcel mit Hilfe von Bewohnern seines Quartiers gegen die Obrigkeit des Staates, die den Jungen fieberhaft sucht. Es ist Zeit für Marcel, seine Schuhe zu polieren und die Zähne zu zeigen...
Jubel am Festival von Cannes: Der Finne Aki Kaurismäki hat eine seiner besten Komödien überhaupt realisiert.

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Milhemet 90 Hadako

7. Juni 2018, 20:15 Uhr

Regie: Eyal Halfon,  Isr / D 2016, 85 Min.

Der israelische Premierminister und der Präsident der palästinensischen Autonomiebehörde haben sich dazu entschlossen, den Nahostkonflikt im Schnellverfahren zu beenden. Eine letzte Schlacht von 90 Minuten, ausgetragen auf dem grünen Rasen, soll die Entscheidung bringen, wer bleiben darf. Nach dem Fußballländerspiel Israel gegen Palästina hat die Nation, deren Team unterlegen ist, umgehend auch im übertragenen Sinne das Feld, nämlich das umkämpfte Gebiet, zu räumen.
Die Idee, dass ein Fußballspiel über den Nahost-Konflikt entscheiden könnte, ist so absurd wie charmant. Was der israelische Filmemacher Eyal Halfon daraus zaubert, ist eine ebenso intelligente wie mitreißende Komödie, in der ein ganzes Feuerwerk skurriler Einfälle abgebrannt wird.

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Un homme qui crie

17. Mai 2018, 20:15 Uhr

Regie: Mahamat-Saleh Haroun, Tschad 2010, 92 Min.

Adam ist ein schöner Mann. Früher war er Schwimm-Champion, und alle kannten ihn. Nun arbeitet er als Bademeister in einem Luxus-Hotel von Tschads Hauptstadt N’Djamena. Bis er versetzt wird und sein Gefühl von Würde verliert. Adams Sohn Abdel wird von der Armee zwangsrekrutiert. In beeindruckenden Bildern und bewegenden Stimmungen erzählt Mahamat-Saleh Haroun, wie der Vater aufbricht, den verratenen Sohn zu retten.
„Un homme qui crie - Ein Mann, der schreit“ ist grosses Kino aus dem von jahrzehntelangen Bürgerkriegen geschüttelten Tschad mitten im Herzen Afrikas - eine Innensicht auf einen Mann und sein Land.

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Ed Wood

3. Mai 2018, 20:15 Uhr

Regie: Tim Burton, USA 1994, 127 Min.

Ein verspielter und höchst animierender Film über Ed Wood, den «schlechtesten Regisseur aller Zeiten», in seiner produktivsten Zeit zwischen 1953 und 1956. Ausgehend von der Freundschaft mit dem drogensüchtigen Dracula-Darsteller Bela Lugosi, wird die skurrile Arbeit Ed Woods geschildert, der, umgeben von einer bizarren Crew, in den Hinterhöfen Hollywoods seine Spleens und absurden Ideen praktisch ohne Produktionsmittel auf Zelluloid zu bannen versucht. Tim Burtons witzige und ebenso respektvolle Annäherung an die Persönlichkeit des zwischen Verzweiflung und Euphorie hin- und hergerissenen Filmemachers, Alkoholikers und Travestie-Liebhabers ist eine aussergewöhnliche Tragikomödie über die queren Praktiken im Filmgeschäft und das Scheitern eines Aussenseiters.

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Die Frau mit den 5 Elefanten

19. April 2018, 20:15 Uhr

Regie: Vadim Jedreyko, D 2010, 93 Min.

Swetlana Geier galt als die grösste Übersetzerin russischer Literatur ins Deutsche. Ihr Lebenswerk: die Neuübersetzung der fünf grossen Romane von Dostojewskij, der sogenannten fünf Elefanten. Ihre Arbeit ist von grossem sinnlichen Sprachverständnis und kompromissloser Achtung den Autoren gegenüber geprägt. Ihr Leben wurde von Europas wechselvoller Geschichte überschattet. Mit dem Schweizer Regisseur Vadim Jendreyko reist die 85-jährige Frau zum ersten Mal an die Orte ihrer Kindheit in der Ukraine zurück. Der Film verwebt Swetlana Geiers Lebensgeschichte mit ihrem literarischen Schaffen und spürt dem Geheimnis dieser unermüdliche tätigen Frau nach. Er erzählt von grossem Leid, stillen Helfern und unverhofften Chancen – und einer alles überstrahlenden Liebe für die Sprache.

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Trash Detective

5. April 2018, 20:15 Uhr

Regie: Maximilian Buck D 2016, 106 Min.

In dem schwäbischen Dorf Matringen kennt jeder den Schrottbastler, Außenseiter und Trinker Uwe, aber keiner glaubt dem Schwätzer ein Wort, auch nicht, als Uwe davon überzeugt ist, einen Mord an der örtlichen Schönheitskönigin Susi Berger beobachtet zu haben. In seiner Ahnung alleingelassen, nimmt Uwe die Ermittlungen auf eigene Faust auf und dringt immer tiefer in die dunklen Wahrheiten ein, die unter der Kleinstadtidylle Matringens vergraben liegen.
Ein Film auf den Spuren von großen Vorbildern wie „Fargo“ oder den Wolf-Haas-Verfilmungen mit Josef Hader. Trash Detective ist ein skurriler Schwabenkrimi mit Kultpotenzial.

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A Dragon Arrives!

15. März 2018, 20:15 Uhr

Regie: Mani Haghighi Iran 2016, 108 Min.

Detektiv Hafizi wird beauftragt, den Suizid eines Exilierten auf einer Insel im Persischen Golf zu klären. Der Schauspieler und Regisseur Mani Haghighi schickt ihn los und lädt uns ein in eine Welt der Rätsel, die er genüsslich in Szene setzt und mit dokumentarischen Aufnahmen und Gesprächen noch irrer werden lässt. Eine fantastisch-surreale Parabel auf den Iran.
In seinem neuen Film entwirft Mani Haghighi eine absurd-groteske Versuchsanordnung. Spielerisch stellt er mysteriöse Ereignisse nach, die um eine wahre Begebenheit kreisen – und zugleich ihre eigene Wahrheit imaginieren. Ein Sehgenuss von einer berauschenden Rätselhaftigkeit: Was ist wahr auf Erden und warum?

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Neruda

1. März 2018, 20:15 Uhr

Regie: Pablo Narrain, Chile 2016, 107 Min.

Nach heftiger Kritik am chilenischen Präsidenten muss der kommunistische Senator und berühmte Schriftsteller Pablo Neruda 1948 in den Untergrund gehen, da ihn der ehrgeizige Polizeiermittler Óscar Peluchonneau verhaften soll.
Regisseur Pablo Larraín greift reale Ereignisse auf und bettet sie in einen fiktionalen Plot mit Film-Noir-Elementen. Ironisch, provokativ und mit Esprit wird so ein faszinierendes Pablo-Neruda-Universum rekonstruiert. Dem Film gelingt es, nicht nur ein vielschichtiges Charakterbild des Titelhelden zu entwerfen, sondern auch dem poetischen Schaffen Nerudas Rechnung zu tragen.

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Thr other side of hope

15. Februar 2018, 20:15 Uhr

Regie: Aki Kaurismäki, Finnland 2017, 98 Min.

In Helsinki kreuzen sich zwei Schicksale. Wikström hat bisher als Handelsvertreter für Krawatten und Männerhemden gearbeitet, nun beschliesst er, sein Leben umzukrempeln und ein Restaurant zu eröffnen. Das Startkapital dazu verdient er sich am Pokertisch. Khaled, den syrischen Flüchtling, hat der Zufall in die finnische Hauptstadt verschlagen. Als sein Asylgesuch abgelehnt wird, taucht er unter. Eines Abends landet er im Hinterhof von Wikströms Restaurant und dieser beschliesst, den jungen Syrer unter die Fittiche zu nehmen.
Kaurismäkis neues Meisterstück ist voller Herz und von Hoffnung beseelter Melancholie. Kein Zweifel, mit der Kino-Perle ist der finnische Kultregisseur auf dem Höhepunkt seiner Kunst.

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The Woman in the Septic Tank

1. Februar 2018, 20:15 Uhr

Regie: Marlon Rivera, Philippinen 2011, 95 Min.

Drei Studierende in Manila wollen ihren ersten Spielfilm drehen und träumen von einem weltweiten Erfolg bis hin zu den Oscars. Was es dazu braucht, wissen sie genau, dennoch spielen sie die Möglichkeiten durch, um sicher zu sein.
Marlon Rivera führt uns auf köstliche Weise vor Augen, was es heisst, in einem Land Filme zu drehen, in dem es auch noch ein paar andere Probleme gibt als die Finanzierung einer Filmproduktion.
«The Woman in the Septic Tank» ist der erfolgreichste unabhängige Film in der Geschichte des philippinischen Kinos und ein wunderbares Beispiel für eine intelligente Film-im-Film-Handlung

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Above and Below

18. Januar 2018, 20:15 Uhr

Regie: N. Steiner, CH / DE / USA 2015, 110 Min.

«Above and Below» ist eine ebenso raue wie virtuose Achterbahnfahrt mit fünf Überlebenskünstlern in einer Welt voller Herausforderungen. Sie alle leben an den ungewöhnlichsten Orten, die trotz allen Widrigkeiten eine gewisse Schönheit ausstrahlen: Rick und Cindy leben in den Flutkanälen tief unter den funkelnden Strassen von Las Vegas, Dave in einem einsam gelegenen Bunker im ausgetrockneten Niemandsland und April in der steinigen Wüste Utahs, wo sie für eine Marsmission trainiert. Betörende Bilder nehmen uns auf eine Reise in unbekannte Welten mit, in denen wir Figuren begegnen, die uns ähnlicher sind, als wir es vermuten würden.

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Workers

4. Januar 2018, 20:15 Uhr

Regie: Jose Luis Valle, Mexico / DE 2013, 120 Min.

Als Rafael pensioniert werden sollte, erfährt er, dass er weiter arbeiten muss. Als eine wohlhabende Dame das Zeitliche segnet, erfährt ihre Hausangestellte Lidia, dass sie sich weiterhin um die ohnehin schon verwöhnte Hündin Princesa kümmern soll, der die Villa fortan gehört. Zwei Leben in Tijuana an der mexikanisch-amerikanischen Grenze, betrachtet mit der Geduld eines Insektenforschers: Der Erstling von José Luis Valle lehrt uns mit Humor Bilder lesen und geniessen. Der Film ist ein Schaustück für Bilder-Gourmets, wie man es nicht alle Tage zu sehen bekommt

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