7 Angry Indian Goddesses

21. März 2019, 20:15 Uhr

Wrong

4. April 2019, 20:15 Uhr

RBG

18. April 2019, 20:15 Uhr

Das Leben ist zu lang

2. Mai 2019, 20:15 Uhr

Hinterholz 8

16. Mai 2019, 20:15 Uhr

The Death and Life of Otto Bloom

6. Juni 2019, 20:15 Uhr

Woman at War

20. Juni 2019, 20:15 Uhr

Comrades In Dreams

4. Juli 2019, 20:15 Uhr

Medianeras

5. September 2019, 20:15 Uhr

Leto

19. September 2019, 20:15 Uhr

Green Book

3. Oktober 2019, 20:15 Uhr

7 Angry Indian Goddesses Wrong RBG Das Leben ist zu lang Hinterholz 8 The Death and Life of Otto Bloom Woman at War Comrades In Dreams Medianeras Leto Green Book

The Death and Life of Otto Bloom

18. April 2019, 20:15 Uhr

Regie: Cris Jones Australien 2016, 85 Min.

Wer ist Otto Bloom? Der junge Mann erlebt die Zeit rückwärts und weiss, was passieren wird, doch er vergisst es, sobald es geschehen ist. Bald steht er im Rampenlicht von Forschung und Öffentlichkeit. Der Film von Cris Jones lädt uns mit seiner schönen Liebesgeschichte ein auf eine exquisite Zeit-reise, lässt uns über unsere Wahrnehmung von Zeit und die Ungewissheit der Liebe sinnieren. Ein unterhaltsames wie anregendes Seherlebnis. The Death and Life of Otto Bloom nimmt einen mit auf eine Reise der Vorstellungskraft: Was, wenn Zeit nur relativ ist? Der Fall des Otto Bloom deutet nämlich darauf hin: Er erlebt Zeit rückwärts – die Vergangenheit ist für ihn die Zukunft und alles was sich für uns in der Zukunft abspielt, hat er schon längst erlebt. Ein spannendes Gedankenexperiment.

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Wrong

4. April 2019, 20:15 Uhr

Regie: Quentin Dupieux, USA 2012, 94 Min.

Wrong erzählt die Geschichte von Dolph, der auf die Suche nach seinem verschwundenen Hund geht – nicht mehr und nicht weniger. Wie auch immer man sich diese Geschichte vor dem geistigen Auge auch ausmalen mag, Quentin Dupieux verpackt sie so, wie es niemand erahnen würde. Wer geht schon davon aus, dass der Protagonist täglich um 7:60 Uhr den Tag antritt, um in das verregnete Büro zu fahren, in dem er schon seit drei Monaten nicht mehr arbeitet? Sich darauf einen Reim zu machen, scheint im ersten Augenblick unmöglich, wird bei genauerer Betrachtung aber zur herausfordernden Denkaufgabe.

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7 Angry Indian Goddesses

21. März 2019, 20:15 Uhr

Regie: Pan Nalin, D / IND 2015, 115 Min.

Anlässlich ihrer bislang geheim gehaltenen Hochzeit lädt die Modefotografin Frieda (Sarah-Jane Dias) ihre besten Freundinnen zu sich ein, um die letzten Tage vor der Trauung gemeinsam mit ihnen zu verbringen. Kleinere und größere Sorgen drängen dabei an die Oberfläche, weshalb sich die Frauen immer wieder gegenseitig aufrichten. Filmemacher Pan Nalin erzählt von einem anfangs ausgelassenen Junggesellinnenabschied, der recht bald zu einem thematischen Ritt durch die indische Gesellschaft avanciert und ein besonderes Augenmerk auf weibliche Selbstbestimmung legt. Ein begrüßenswerter Ansatz, den das Drehbuch leider nie richtig in den Griff bekommt. In rascher Abfolge werden unterschiedliche Aspekte angerissen, während die Figuren lediglich Stereotypen bleiben. Noch dazu konfrontiert der spürbar überfrachtete Film sein Publikum immer wieder mit abrupten Stimmungswechseln.

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Dogman

7. März 2019, 20:15 Uhr

Regie: Matteo Garrone, F / I 2018, 95 Min.

Zehn Jahre, nachdem er mit seiner Sachbuchverfilmung Gamorra für Furore sorgte, stellt Matteo Garrone erneut ein auf tatsächlichen Ereignissen beruhendes Drama aus Italiens verbrecherischen Sümpfen vor. Sein Film besticht durch präzise Milieuschilderung ebenso, wie durch die sensationelle schauspielerische Darstellung von Marcello Fonte, der sich in der Rolle eines friedfertigen Hundesalon-Betreibers gezwungen sieht, dem zur Gewalttätigkeit neigenden Prügelknaben des Ortes Mores zu lehren.

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Khook

21. Februar 2019, 20:15 Uhr

Regie: Mani Haghighi, Iran 2018, 108 Min.

Ist ein Filmregisseur ein «Schwein» (iranisch: Khook), wenn er im Iran Filme dreht? Ein Serienkiller geht um, köpft bekannte Regisseure und ritzt seinen Opfern «Khook» auf die Stirn. Aber ausgerechnet Hasan, der jammernde Filmer mit Berufsverbot, wird verschont und gerät in Verdacht. Wie kann er sich retten? Er muss seinen Tod inszenieren. Der Teheraner Mani Haghighi (Buch und Regie) macht sich wütend, drastisch und hemmungslos lustig über die Situation der Filmschaffenden in seinem Land. Eine deftige Satire.

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Una mujer fantástica

7. Februar 2019, 20:15 Uhr

Regie: Sebastián Lelio, CHL / D / SP / USA 2017, 104 Min.

Nach einer gemeinsamen Nacht mit ihrem Liebhaber klagt Orlando über Schmerzen in der Brust; im Spital können die Ärzte nur noch seinen Tod feststellen. Ein Schock für Marina, die eigentlich als Mann geboren wurde und für die der 20 Jahre ältere Orlando seine Familie verlassen hat. Orlandos Familie, allen voran die Noch-Ehefrau, fühlt sich von Marinas sexueller Identität bedroht und lädt die ganze Wut und Trauer bei Marina ab: Die Transgender-Frau wird zunehmend ins Abseits gedrängt. Una mujer fantástica ist ein eindringlicher Film über eine starke Frau, der dem Zuschauer subtil die traditionellen Geschlechtervorstellungen vor Augen hält und gleichzeitig verwischt.

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Visages Villages

17. Januar 2019, 20:15 Uhr

Regie: Agnès Varda und JR, F 2017, 123 Min.

Die 89-jährige Nouvelle-Vague-Legende und Regie-Ikone Agnès Varda hat sich für ihr neues Projekt mit dem 33-jährigen Fotografen und Street-Art-Künstler JR zusammengetan. Unterwegs mit ihrem Fotomobil entdecken die beiden Frankreich von der Provence bis zur Normandie. Und sie hinterlassen auch Spuren: Agnès Varda und JR treffen auf verschiedenste Menschen – einen Briefträger, einen Fabrikarbeiter oder die letzte Bewohnerin eines Strassenzugs im ehemaligen Bergbaugebiet – und ihnen widmen sie ihre Kunst. Sie fangen Blicke und Gesichter auf überlebensgrossen Fotografien ein und integrieren sie auf bemerkenswerte Weise in die Umgebung.

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Quadrophenia

3. Januar 2019, 20:15 Uhr

Regie: Franc Roddam, GB 1979, 120 Min.

London, 1964: Der junge Jimmy hasst sein spiessbürgerliches Leben, insbesondere seine Eltern und seinen öden Job. Nur wenn er mit seiner Clique, den Mods, auf ihren Motorrollern London durchstreift, The Who und die Rolling Stones hört, ein paar Pillen einwirft und sich Strassenschlachten mit den Rockern liefert, fühlt er sich frei und akzeptiert.
Inspiriert von dem gleichnamigen Rockalbum der britischen Gruppe The Who erzählt der Film eine Geschichte aus der jugendlichen Subkultur im England der frühen 60 Jahre. Dank guter Darsteller und schwungvoller Regie ein bemerkenswertes Generationsporträt ohne falschen nostalgischen Glamour.

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