Programm
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Tampopo
7. Mai 2026, 20:15 Uhr
Regie: Juzio Itami, Komödie / Western, Japan 1985, 114 Min.
Zwei Möchtegern-Cowboys helfen einer talentlosen Köchin namens Tampopo (Pusteblume) bei der Suche nach dem besten Ramen-Rezept Japans. Sie machen daraus eine Kunstform. Von der Brühe bis zu den Toppings darf nichts schiefgehen, sonst verliert das Gericht seine Harmonie. Zwischen intensiven Koch-Sessions besuchen sie Restaurants und befragen andere Köche, während köstliche Eskapaden eines anonymen Gangsters die Haupthandlung mehrfach durchkreuzen.
Ein episodisch angelegter Film um die Themen Essen und Eros (heute Food-Porn?), der verschiedene Filmgattungen zu einer Einheit verschmilzt.
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I love you, I leave you
21. Mai 2026, 20:15 Uhr
Regie: Moris Freiburghaus, Dokumentation, Schweiz 2025, 93 Min.
Der Musiker Dino Brandão hat eine bipolare Störung; als er nach Angola reist, ins Heimatland seines Vaters, wird eine manische Episode ausgelöst. Zurück in der Schweiz, lässt er sich von seinem langjährigen Freund in dieser Phase filmisch begleiten. Mal ist er auf Wolke Sieben: «Es ist so verdammt schön.» Mal meint er, alle würden sich gegen ihn verbünden. Er wirkt enthemmt, redet wirr, randaliert. Schliesslich wird er in die Klinik zwangseingewiesen.
Dem Regisseur gelingt ein zutiefst persönlicher Dokumentarfilm, der zeigt, wie zehrend die Krankheit für die Betroffenen, aber auch die Angehörigen ist.
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Die Theorie von Allem
4. Juni 2026, 20:15 Uhr
Regie: Timm Kröger, Thriller, Deutschland 2022, D, 119 Min.
1962. Johannes Leinert reist mit seinem Doktorvater zu einem physikalischen Kongress ins Hotel Esplanade in den Schweizer Alpen.
Doch dann sorgen bizarre Wolkenformationen, eine rätselhafte Pianistin, ein nicht eintreffender Redner über Quantenmechanik und ein toter Physiker für Aufregung.
«Die Theorie von Allem» beginnt als perfekte Hommage an den Film Noir, angesiedelt in den Schweizer Alpen, mischt nach und nach einige klassische Hitchcock-Thriller-Elemente bei, bevor uns der Film schliesslich wie ein schwer fassbarer Tarkowski-Traum entgleitet.
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Adiós Buenos Aires
18. Juni 2026, 20:15 Uhr
Regie: German Kral, Komödie, Deutschland 2022, Es/d, 94 Min.
Julio, Besitzer eines kleinen Schuhladens in Buenos Aires, sieht angesichts der allgegenwärtigen Wirtschaftskrise und des politischen Chaos keinen anderen Ausweg, als mit seiner Tochter Paula und seiner Mutter Dorothea nach Deutschland auszuwandern – doch ganz so leicht kommt er der Stadt nicht davon. Nachdem das Schicksal eine unerwartete Wendung nimmt und auch sein Tangoorchester fast zu altem Glanz zurückfindet, muss er sich entscheiden, ob er klein bei- und aufgibt.
Das Spielfilmdebüt wurde von den tragischen Geschehnissen, die Ende 2001 Argentinien erschüttert haben, inspiriert.
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Ich will alles. Hildegard Knef
2. Juli 2026, 20:15 Uhr
Regie: Luzia Schmid, Dokumentation, Deutschland 2025, D, 98 Min.
Hildegard Knef war Schauspielerin in deutschen Nachkriegsfilmen und Musicaldarstellerin am Broadway, Autorin und Sängerin und über sechs Jahrzehnte als Person in den öffentlichen Medien präsent. Ihre Chansons erzählen von ihrem Lieblingsthema: erfolgreich zu sein, zu scheitern und sich immer wieder neu zu erfinden und dabei nie ein Blatt vor den Mund zu nehmen.
Der Film zeigt anhand von Archivaufnahmen sowie von Interviews mit Angehörigen die Biografie einer hochbegabten, ehrgeizigen, lakonisch-scharfsinnigen Frau, die der Welt vorführte, wie man Ruhm und Niederlagen überlebt.
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