It Must Be Heaven

1. Juli 2021, 20:15 Uhr

Testről és lélekről / On Body and Soul

2. September 2021, 20:15 Uhr

Rocks in my Pockets

16. September 2021, 20:15 Uhr

Capharnaüm

7. Oktober 2021, 20:15 Uhr

The Lighthouse

21. Oktober 2021, 20:15 Uhr

Pelo Malo

4. November 2021, 20:15 Uhr

A Pigeon Sat on a Branch

18. November 2021, 20:15 Uhr

Les Méduses

2. Dezember 2021, 20:15 Uhr

Nomadland

16. Dezember 2021, 20:15 Uhr

It Must Be Heaven Testről és lélekről / On Body and Soul Rocks in my Pockets Capharnaüm The Lighthouse Pelo Malo A Pigeon Sat on a Branch Les Méduses Nomadland

Programm

Ab Mitte September gilt auch im kultino: Zutritt nur mit COVID-Zertifikat und Ausweis.

Das aktuelle kultino-Programm als PDF-Datei

 

Capernaüm

7. Oktober 2021, 20:15 Uhr

Regie: Nadine Labaki, Libanon 2018, 126 Min.

Gerade einmal 12 Jahre alt, steht Zain schon zum zweiten Mal vor Gericht. Beim ersten Mal war er der Angeklagte, nachdem er einen Mann (einen «Hurensohn», so Zain) niedergestochen hatte. Nun ist er selbst der Ankläger – seiner eigenen Eltern. Auf die Frage nach dem Warum antwortet er: «Sie haben mich auf die Welt gebracht.» In chronologisch geordneten Rückblenden erzählt der Film seine Vorgeschichte. Zains elfköpfige Familie haust unter widrigsten Bedingungen auf engstem Raum in einem Armenviertel von Beirut.

Mehr Infos zum Film gibt es hier

The Lighthouse

21. Oktober 2021, 20:15 Uhr

Regie: Robert Eggers, USA / Can 2019, 110 Min.

Tom Wake, ein ehemaliger Seemann mit einer rätselhaften Beinverletzung, und sein neuer Gehilfe Ephraim Winslow, der seine Stelle als Holzfäller in Kanada aufgegeben hat, treten Ende des 19. Jahrhunderts gemeinsam eine vierwöchige Schicht als Leuchtturmwärter auf einer kleinen felsigen Insel an der Spitze Nova Scotias an. Wake erklärt sich selbst für das Licht und fürs Kochen verantwortlich und besteht darauf, dass nur er die Nächte oben im Turm verbringt, obwohl die Vorschriften besagen, dass sich beide bei den Schichten abwechseln sollen. Winslow, den er anfangs nur «Junge» nennt, teilt er die niederen Arbeiten zu.

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Pelo Malo

4. November 2021, 20:15 Uhr

Regie: Mariana Rondón, Venezuela, 2013, 95 Min.

Die venezolanische Regisseurin erzählt von einer Kindheit in Caracas: Junior möchte schönes Haar haben, seine Mutter bekommt Angst, dass sich dahinter etwas anderes verbirgt. In diesem Film geht es nicht nur um den Wunsch eines Jungen, eine glatte Föhnfrisur zu tragen. Die sozialen Kontraste der venezuelanischen Gesellschaft stehen von Anfang an im Zentrum. Die Menschen sind gefangen in ihren kaputten Hochhäusern und in ihren kaputten Leben. Es gibt nur die Armut, die alles stillstehen lässt, und die Gewalt, der kaum jemand entgehen kann. Ein der seltenen Filme aus dem Kinoland Venezuela.

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A Pigeon Sat on a Branch Reflecting on Existence

18. November 2021, 20:15 Uhr

Regie: Roy Andersson, Schweden, 2014, 100 Min.

Sam und Jonathan sind zwei Handlungsreisende für Scherzartikel. Beinahe wie eine moderne Version von Don Quijote und Sancho Panza führen sie uns auf eine bunte Reise durch ganz verschiedene menschliche Schicksale. Auf diesem Weg sehen wir Schönheit und Kleinlichkeit, begegnen dem Lachen und der Traurigkeit, finden die Erhabenheit des Lebens neben menschlicher Zerbrechlichkeit.
Eine wunderbare Filmperle aus Schweden.

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Les Méduses

2. Dezember 2021, 20:15 Uhr

Regie: Etgar Keret, Shira Geffen, Israel, 2007, 80 Min.

Hier trennt sich ein Liebespaar, dort heiratet eines. So spielt das Leben. Der israelische Kultautor Etgar Keret und Shira Geffen erzählen uns mit einer haluzinierenden Mischung aus Humor und Melancholie von der Gelegenheitsserviererin Batya, die am Meer ein kleines Mädchen findet und mit ihm der eigenen Kindheit wieder begegnet. Sie erzählen von Keren, die am Hochzeitstag das Bein bricht und den Honeymoon im Hotelzimmer daheim verbringen muss, und von Joy, einer Philippinin, die sich als Haushaltshilfe anstellen lässt. Ein schwebend leicht gestalteten Spielfilm, der wie eine erfrischende Meeresbrise wirkt.

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Nomadland

16. Dezember 2021, 20:15 Uhr

Regie: Chloé Zhao, USA, 2020, 108 Min.

Nomadland erzählt die Geschichte, wie viele in den USA nach der grossen Rezession 2008 alles verloren haben. Nach dem wirtschaftlichen Zusammenbruch im ländlichen Nevada packt Fern ihre Sachen und bricht in ihrem Van auf, ein Leben ausserhalb der konventionellen Regeln als moderne Nomadin zu erkunden. Der Film zeigt auch die echten Nomaden Linda May, Swankie und Bob Wells als Ferns Mentoren auf ihrer Erkundung der weiten Landschaften des amerikanischen Westens. Ein mitfühlender und hinterfragender Film über Freiheitsdrang, Kapitalismus und das persönliche Glück.

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